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14 Januar
 
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Was Sie bei der Zusammenarbeit mit Influencern unbedingt vermeiden sollten

Viele Hotels und Destinationen können sich vor Influencer-Anfragen kaum noch retten. Trotzdem sind Influencer-Kooperationen keine Selbstläufer: eine planlose Auswahl im Vorfeld führt oft zu Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Fünf Stolperfallen, die Sie unbedingt vermeiden sollten:
 
Nr. 1: Den Erstbesten einladen
Erfolg oder Misserfolg einer Influencer-Kooperation hängen maßgeblich von der sorgfältigen Auswahl des Kooperationspartners ab. Genauso, wie bei einer klassischen Anzeigenschaltung das Medium nach Auflage, Leserschaft und regionaler Verbreitung ausgewählt werden würde, sollten Sie auch den Influencer im Vorfeld genau überprüfen: Welche Zielgruppe wird angesprochen? Passt der Stil des Auftritts zu Ihrem? Findet eine sympathische und authentische Interaktion mit den Fans und Followern statt?
Fragen zu Followerzahlen und Zielgruppe lassen sich schon im Vorfeld bei der Durchsicht des Mediakits - einer Art Bewerbungsmappe des Influencers - klären. Kann der Influencer ein solches nicht liefern, erübrigt sich die Kooperation sofort: Wer kein vollständiges Mediakit vorlegen kann arbeitet nicht professionell.

Nr. 2: Nur auf die Zahlen achten

Auch eine Followerschaft von mehreren Hunderttausend bringt Ihnen als Urlaubsdestination nicht viel, wenn der Influencer Ihrer Wahl hauptsächlich Beauty-affine 13- bis 18-jährige Fans hat. Ausschließlich auf die Reichweite zu achten ist hier also der falsche Weg. Von möglicherweise gekauften Followern einmal ganz abgesehen, sprechen viele wirklich großen Influencer oftmals eine sehr breite Zielgruppe an - und entsprechend groß ist auch der Streuverlust. Gehen Sie deshalb besser auf die Suche nach einem Micro-Influencer, der vielleicht eine kleinere Reichweite haben mag, dafür aber genau dieselbe Zielgruppe anspricht wie Sie und seine treue Fanbase auch wirklich kennt und pflegt.

Nr. 3: Zu strenge Vorgaben machen
In der Vorbereitung zu einer Kooperation sollten Sie sich mit dem Influencer auf Augenhöhe unterhalten und die Erwartungen beider Seiten klar kommunizieren. Welche Art von Beitrag wird erwartet: Blog-Post, Insta Story, Facebook Beitrag? In welcher Anzahl? Welche Verlinkungen oder Hashtags sollen verwendet werden? Und von Seiten des Influencers: Wie soll die Gegenleistung aussehen? Reicht eine Übernachtung mit Frühstück? Oder ergibt sich eine viel nettere Story, wenn - beispielsweise bei Family Bloggern - die ganze Familie eingeladen wird und das Erlebte teilen darf? Ganz wichtig zu beachten: Gute Influencer haben ihren eigenen Stil und wissen, wie sie ihre Follower am besten erreichen. Deshalb: packen Sie das Programm nicht zu voll und machen Sie keine zu strengen Vorgaben. Ein bisschen Platz für Spontanität und Kreativität ist wichtig!

Nr. 4: Buchungseingänge als direktes Resultat erwarten
Social Media Marketing ist in erster Line ein Tool zur Imagestärkung, zur Markenbildung und zur Kundenbindung. Bei der Zusammenarbeit mit den richtigen Influencern können außerdem durch Empfehlungsmarketing hervorragend Neukunden gewonnen werden. Erwarten Sie aber nicht, dass sich aus jeder Influencer-Kooperation unmittelbar eine bestimmte Anzahl an Direktbuchungen ergibt. Dies ist nicht das primäre Ziel!

Nr. 5: Rechtliche Vorgaben missachten
Auch in den Sozialen Medien gilt: Schleichwerbung ist unzulässig und kommerzielle Kommunikation muss als solche erkennbar sein. Beiträge, die beispielsweise als Resultat auf eine Einladung hin entstehen, müssen daher klar am Anfang des Beitrags mit den Worten „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet werden. Und auch bei Bildern im Rahmen von Influencer-Kooperationen müssen selbstverständlich alle Urheber- und Persönlichkeitsrechte beachtet werden. Bei Missachtung kann dies auch auf Sie als Kooperationspartner zurückfallen - daher ist hier größtmögliche Sorgfalt geboten!


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