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24 September
 
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Tourismus-Werkstätten in Corona-Zeiten – geht das?

Viele Touristiker fragen sich, ob wohl derzeit wieder Tourismus-Werkstätten mit Beteiligung von Anbietern und Bürgern möglich sind. Ja es geht und kommt gut an! Mit den entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln lassen sich wunderbar Werkstätten mit Gruppenarbeiten durchführen. Aktuelle Erfahrungen aus der Praxis bestätigen, dass dies derzeit möglich und richtig ist.
Tourismus-Werkstätten in Corona-Zeiten – geht das?
 
 
Die Unsicherheit bei den Destinationsverantwortlichen ist groß, ob derzeit die Leistungsträger und Partner nicht andere Sorgen haben, als an der Tourismusstrategie zu arbeiten. Unsere aktuellen Erfahrungen zeigen gerade das Gegenteil. Viele Partner in der Destination fragen sich: Wohin geht die Reise? Müssen wir unsere Tourismusstrategie an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen? Sind neue Themen-Schwerpunkte notwendig? Was ist im Marketing seitens der Destination geplant?

In verschiedenen Regionen begleiten wir mit Workshops die Anpassung der Tourismusstrategie oder sind mit neuen Tourismuskonzepten gestartet, fast überall mit Experten- oder Bürgerbeteiligung. Mehr denn je ist Beteiligung und intensive Kommunikation gefragt. Denn die Unsicherheit ist auch bei den Betrieben groß, die jetzt von ihrer Destination Information, Unterstützung, Sicherheit und vor allem Ideen für die Zukunft und die nächste Zeit erwarten.

Beispielhaft ein paar Tipps zu Abstands- und Hygieneregeln in Tourismus-Werkstätten:
  • Die Teilnehmer melden sich mit ihren Kontaktdaten zur Veranstaltung an, um eine spätere Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Außerdem werden sie gebeten, mit Krankheitssymptomen von einer Teilnahme abzusehen
  • Kommen und Gehen sowie WC-Besuche immer mit Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung
  • Die Teilnehmer werden konkreten Tischinseln (z.B. mit 4-6 Personen) zugeteilt und erhalten bei der Begrüßung den Hinweis auf ihren Tisch und bleiben dann an diesen zugeteilten Plätzen
  • An den Tischinseln sind 4-6 Plätze mit mindestens 1,5m Abstand, daher ist an den Inseln keine Mund-Nasen-Bedeckung notwendig
  • Jede Tischinsel hat 1 Pinnwand, die schreibende Person hat zu den anderen ebenfalls einen Abstand von 1,5m
  • Zur Ergebnispräsentation bleiben die Teilnehmer an ihren Tischinseln sitzen, Moderator/innen haben Mund-Nasen-Bedeckung auf und halten 1,5m Abstand ein
  • Der/Die Gruppensprecher/in stellt Ergebnisse vor, dafür kann ein Mikrofon auf Stativ genutzt werden, welches von den Moderator/innen von Pinnwand zu Pinnwand weitergetragen wird
  • Plenumsdiskussionen erfolgen vom Platz aus, Moderator/innen arbeiten mit Abstand am Flip-Chart oder Pinnwand
  • Umfragen können per Live-Umfrage am Handy (z.B. Mentimeter) oder per Handabstimmungen durchgeführt werden

Wir empfehlen immer die konkreten Abstands- und Hygieneregeln in der Gemeinde oder des Veranstaltungsortes zu prüfen und zu berücksichtigen. In größeren Stadthallen sind damit wieder Workshops mit bis zu 80 Teilnehmern möglich. Dabei bemerken wir, dass viele Beteiligte glücklich sind, wieder gemeinsam zu arbeiten, sich im Dialog - auch über die Erfahrungen der vergangenen Monate - auszutauschen und mit neuen Ideen und angepassten Strategien wieder Mut für die nächsten Monate und die Zukunft zu schöpfen.
 
 
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Herr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Österreich
 
 
 
 
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