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28 November
 
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Sonderangebote? Aber sicher.

Der Gast ist zum Schnäppchenjäger geworden. Er ist clever und möchte - auch wenn er sich mehr leisten könnte - nur das ausgeben, was ihm für die Leistung, die er im Gegenzug dafür bekommt, als gerechtfertigt und fair vorkommt. Und im Internet hat der Kunde die Möglichkeit viele Angebote (und Preise) untereinander zu vergleichen.
Sonderangebote? Aber sicher.
 
 
Sie wissen aber auch, dass sich Preisreduktionen sofort in Ihrem Betriebsergebnis niederschlagen. Den Berechnungen von Kohl & Partner zufolge kann eine Reduzierung des Preises pro Übernachtung um 10 Prozent im Betriebsergebnis erst durch eine Steigerung der Auslastung um 17 Prozent wieder wettgemacht werden. Das bedeutet, dass Ihr Preis der stärkste Hebel für Ihr Betriebsergebnis ist und dass Sie Ihre Preise genauso wie jede Leistung die Sie anbieten, genau planen und festlegen müssen.

So beweisen Sie Mut zum Preis
Konkret heißt das, dass Sonderangebote sein dürfen, aber nur für eine begrenzte Zeit und nur für eine limitierte „Kategorie“ - zum Beispiel nur für 3 Tage und nur für 1 Doppelzimmer. Mit so einem Angebot „legen Sie den Köder aus“ und „verkaufen“ dem interessierten Gast dann gerne auch ein Familienzimmer.

Wie niedrig darf ein Sonderangebot sein? Auf keinen Fall zu niedrig. Es ist äußerst wichtig, dass Sie Ihre Preisuntergrenze kennen und nicht darunter „gehen“. Legen Sie daher Ihre Preise im Voraus fest und halten Sie daran fest.

Achten Sie auf Ihre Qualität. Auch wenn Sie ein Sonderangebot ausschreiben, erwartet sich Ihr Gast die beste Qualität. Nicht jeder Privatvermieter braucht einen Wellnessbereich, aber bei allen Leistungen, die Sie anbieten, muss die Qualität stimmen.




Hier noch ein paar Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben:

1. Lage/Ausblick der Zimmer/Ferienwohnungen besser verkaufen
Eine besondere Aussicht aus Ihren Zimmern/Ihrer Ferienwohnung ist eine Preischance.
2. Kinderpreise nutzen
Günstige Kinderpreise können als Anreiz genutzt und die Elternpreise pro Zimmer erhöht werden.
3. Lücken schließen
Nutzen Sie den aktiven Verkauf und versuchen Sie die Lücken, die im Laufe der Saison entstehen zu schließen. Bieten Sie Ihren Gästen aktiv eine Verlängerungsnacht an.
4. Mitbewerber beobachten
Wer sind Ihre heimlichen Mitbewerber am Markt? Wenn Ihre (Stamm-)Gäste einmal nicht zu Ihnen kommen, zu wem fahren Sie dann? Beobachten Sie welche Leistungen und welchen Preis Ihre Mitbewerber anbieten. Vielleicht erkennen Sie, dass auch bei Ihnen noch „Luft nach oben“ ist?
5. Bonus statt Rabatt
Seien Sie stolz auf Ihre Leistungen und machen Sie diese dem Gast „schmackhaft“. Legen Sie bei Bedarf lieber eine weitere Leistung drauf und gehen Sie nicht mit dem Preis nach unten.

 

In unserem Buch "Der Preis ist heiß" finden Sie Tipps zum Thema Preis. 








 
 
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