Marketing über Influencer und Blogger - Kohl & Partner - Hotel und Tourismus Consulting
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12 Juni
 
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Marketing über Influencer und Blogger

Gerade in der Inspirationsphase im Prozess der Urlaubsentscheidung
greifen zukünftige Gäste mehr und mehr auf Erlebnisberichte von Reise-Bloggern und Influencern zu. Tolle Fotos, individuelle Tipps, echte Erfahrungsberichte – Gäste vertrauen bei der Entscheidung, wohin der nächste Urlaub geht, längst nicht mehr nur den Empfehlungen der Reisebüros oder den besten Angeboten der OTAs. Auf der anderen Seite gehen fast täglich bei Hoteliers und Destinationsvertretern Anfragen von Bloggern und Social-Media-Influencern ein – doch woher weiß ein Unternehmer, welche davon ernst zu nehmen sind?
Marketing über Influencer und Blogger
 
 
Eine aktuelle Studie von Oracle Hospitality mit einer Stichprobenzahl von über 13.000 Usern kam heraus, dass rund ein Drittel der Gäste den Empfehlungen von Youtubern (43 Prozent) und Influencern (37 Prozent) vertrauen. Hotelmarken dagegen wollen derzeit Großteils noch nicht mit Influencern oder Markenbotschaftern zusammenarbeiten. Und auch die Regionen tun sich teilweise schwer.

Doch um möglichst viele Gäste erreichen zu können, sollten diese Kommunikationsmaßnahmen  auch ausgeschöpft werden – dazu zählt die Kooperation mit Bloggern und Influencern. Zu achten ist auf die Qualität und die Ausrichtung der Blogs und Social-Channels  bei der Auswahl des richtigen Partners, mit dem man als Touristiker oder Hotelier zusammen arbeitet.

Eine Hilfestellung hierfür ist u.a. ein Blick in den aktuellen „Blogger-Kodex“, wo sich Reiseblogger Spielregeln unterworfen haben, die der vertrauensvollen Zusammenarbeit dienlich sind (reiseblogger-kodex.com). Hier ein Auszug aus den selbst auferlegten Verpflichtungen:
  • Glaubwürdigkeit und Individualität ist unser höchstes Gut.
  • Wir schreiben über Erlebnisse und Gedanken, die wir auch tatsächlich gemacht haben.
  • Blogposts leben von der subjektiven Sicht der Autoren, eine eigene Meinung ist wesentlich.
  • Werbung, Advertorials, Sponsorings, Gewinnspiele, Produkttests und Beiträge, die auf Pressemitteilungen basieren, müssen im Beitrag deutlich als solche gekennzeichnet werden und eventuelle Auftraggeber benannt werden.
  • Wir respektieren die geltenden Urheber- und Persönlichkeitsrechte.
  • u.v.m.

Unterstützen kann Sie hier auch Ihre PR-Agentur, die – wie bei der klassischen schreibenden Zunft auch – sehr genau weiß, welche Blogger und Influencer seriös arbeiten.

Neben der fairen Zusammenarbeit ist eines der wichtigsten Kriterien außerdem die Authentizität – Mensch und Marke müssen zusammenpassen. Es sollte außerdem immer eine Mediavereinbarung mit den Rahmenbedingungen geben, die dem Blogger den Aufenthalt in der Destination oder im Betrieb ermöglicht; die positive Meinung wird aber damit nicht „eingekauft“. Es lebe die Pressefreiheit!

Ein gutes Briefing vor Start der Zusammenarbeit mit Meinungsbildner (wie mit PR-Leuten) ist die Grundlage. Klar ist, die Zusammenarbeit mit Influencern gewinnt immer stärker an Bedeutung und sollte als Ergänzung zur klassischen PR-Arbeit dienen.
 
 
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