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31 August
 
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Krisenabwehr im Tourismus ...

Zehn TIPPS VON KOHL & PARNTER FÜR SCHWIERIGE ZEITEN

Die Tourismuswirtschaft befindet sich in turbulenten Zeiten. Diese durchzustehen wird uns einiges an Kraft kosten. Jammern und tatenloses Zusehen werden jedoch die Probleme nicht lösen. Optimismus, Antriebskraft und Mut sind die Eigenschaften, die es in einer problematischen Phase braucht. In Krisenzeiten haben sich immer jene Unternehmer bewährt, die im Stil selbstbewusster Kämpfer das Jammern den Kollegen überlassen haben. Daher: Mit welcher Einstellung gehe ich in die Zukunft? Geht es zum Aufbruch oder ins Jammertal? Das ist die Frage, die sich jeder selbst stellen sollte. Kohl & Partner hat für Sie zehn Tipps zur Krisenabwehr zusammengetragen.
 
Zehn Tipps zur Krisenabwehr:

  1. Kein Jammern vor dem Gast
    Halten Sie die Motivation hoch – bei sich selbst und den Mitarbeitern. Gerade wir Touristiker schaffen eine entspannte Atmosphäre, eine fröhliche Stimmung, eine Aus-Zeit vom Alltag und damit auch aus der Krise. Punkten Sie mit guter Laune! Jammern zerstört die Gastlichkeit.
  2. Keine panischen Preissenkungen
    Bei unüberlegten Preisnachlässen verliert man die Glaubwürdigkeit. Denken wir daran: Bei zehn Prozent Preisminderung müsste eine Auslastungssteigerung von mindestens 17 Prozent erreicht werden, um das gleiche Betriebsergebnis zu erreichen.
  3. Bei Gästeanfragen schneller reagieren
    Fast 60 Prozent der Gäste fragen über das Internet an. Schneller zu antworten als andere ist in Krisenzeiten besonders wichtig: Beantworten Sie jede Anfrage innerhalb von drei Stunden!
  4. Internetauftritt verbessern
    Die Aktualität der Homepage täglich kontrollieren, die Suchmaschinen-Optimierung mit Fachleuten bearbeiten, neue, bessere Online Plattformen suchen – das sind Aufgaben, die gerade jetzt lebensnotwendig sind.
  5. Zusatzverkäufe pro Gast steigern
    Jawohl, das geht – auch in Krisenzeiten! Im direkten Verkauf am Gast stecken noch Reserven. Schulen Sie sich und Ihre Mitarbeiter im Verkauf.
  6. Die Preisliste überprüfen
    Sind Verschiebungen von Saisonzeiten möglich? Lassen sich Zimmerkategorien ändern? Ist die Einführung von Wochenendpreisen möglich? Oft gibt es erstaunlich viel Potenzial, Bestehendes noch mehr zu optimieren.
  7. Mehr Augenmerk auf die Mitarbeitenden
    Kann beim Wareneinsatz pro Gast ein Franken gespart werden – ohne Qualitätsverlust? Multiplizieren Sie diesen einen Franken mit der Anzahl der Logiernächte, um das Einsparungspotenzial zu sehen. Jede Position der Betriebskosten auf die unbedingte Notwendigkeit prüfen.
  8. Jeden Franken umdrehen
    Zinsabrechnungen der Bank überprüfen. Keine vorzeitigen Kredittilgungen. Privatentnahmen prüfen. Jede kleine Investition auf Notwendigkeit hinterfragen. „Kriegskasse“ für schwierige, lange Zeiten anlegen.
  9. Herzliche Dienstleistung
    Äußerste Wachsamkeit bei jedem Gästekontakt. Wir strengen uns gerade jetzt besonders an – das schätzen die Gäste. Herzliche Dienstleistung und Persönlichkeit werden zum Gästebindungsfaktor schlechthin.
  10. Selbst fit bleiben
    Sich selbst durch Sport und Ernährung körperlich fit halten – aber auch geistig durch Weiterbildung. Die Harmonie im Betrieb, in der Familie bzw. Partnerschaft pflegen. Und: Kämpfen, kämpfen, kämpfen!

Fazit:

Wir Schweizer sollten vermehrt positiv dem Tourismus gegenüberstehen. Es ist an der Zeit, sich wieder nach vorne zu richten: positiv und engagiert den Kampf angehen und die Energie dafür aufwenden, in die Zukunft zu schauen, auch wenn gerade dies aktuell nicht einfach ist. Richten Sie sich auf die Stärken Ihrer Produkte und Dienstleistungen aus!
 
 
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Herr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Österreich
 
 
 
 
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