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18 Mai
 
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Glücks.Impuls #7

Warum wir gewinnen, wenn wir andere wertschätzen
 
Es ist an der Zeit den Menschen um Sie herum zu danken. Und nicht nur das. Loben Sie sie: Ihre Familienmitglieder, Ihre Mitarbeiter, Ihre Kollegen, Ihre Gäste, den Tankwart, den Trafikanten, einfach alle Menschen, die Ihnen in Ihrem Alltag ab jetzt wieder vermehrt begegnen. Warten Sie nicht auf eine außergewöhnliche Sonderleistung von den oben angeführten Menschen, die Ihnen erst eine besondere Erwähnung nennenswert scheint. Halten Sie inne und überlegen Sie, wofür Sie ein Lob oder eine Anerkennung aussprechen möchten.

Ja, Sie lesen richtig. Was denken Sie da gerade? Und wer lobt Sie? Da „rackern“ Sie sich tag-täglich ab, für Ihre Familie, für Ihren Chef, für Ihre Mitarbeiter und Ihre Gäste, im Haushalt, im Betrieb und in den letzten Wochen auch noch im Home-Office und Home-Schooling … und jetzt sollen Sie auch noch die anderen Menschen um sich herum loben? Während Sie von niemandem gelobt werden?

Sie haben Recht, das ist ziemlich gewagt. Und doch bitte ich Sie zu bedenken, dass Sie neben dem guten Gefühl, das Sie bei Ihrem Gegenüber hinterlassen, vor allem auch für sich etwas ganz Wertvolles gewinnen: Sie beginnen damit, das Besondere und das Wunderbare im Alltag zu erkennen.

Wie das gelingt, verraten Ihnen die folgenden 3 Tipps:

1) Wertschätzen können Sie Ihr (unbekanntes) Gegenüber nur, wenn Sie sich davor bewusst auf das Gespräch einlassen, zuhören und reflektieren. Und sich dann überlegen, wieso das, was dieser Mensch in den letzten Minuten getan oder gesagt hat, für Sie hilfreich war. Und das sprechen Sie dann aus. Das können Sie in den Gesprächen beim Bäcker, beim Friseur und in Ihrem Lieblingsrestaurant nun wieder machen. Dabei üben Sie, sich auf die guten Dinge im täglichen Alltag zu konzentrieren und auf das Gute, das andere Menschen rund um Sie herum täglich leisten – und nicht auf die Fehler, die uns natürlich viel schneller auffallen. Und ja, das wissen Sie bereits, Ihr Gehirn wird Sie zukünftig vermehrt auf die positiven Seiten des Lebens hinweisen.

2) Sehen Sie die Menschen in Ihrem (engsten) Umfeld nicht als „selbstverständlich“ an. Daran muss man, so sagt Dr. Ha Vinh Tho (ehemaliger Programmdirektor und Mitbegründer des Gross National Happiness Centers in Bhutan), regelmäßig bewusst arbeiten. Man sollte sich füreinander Zeit nehmen (für Ihre Familienmitglieder, für Ihre Mitarbeiter und für Ihre Gäste) und kleine Gesten der Wertschätzung und Dankbarkeit pflegen.
Vor allem im privaten Bereich, in unserer Partnerschaft, sehen wir unser Gegenüber oft als ziemlich selbstverständlich an. Auch dafür hat Dr. Ha Vinh Tho eine Empfehlung: Sagen und zeigen Sie zum Beispiel: „Liebling, ich weiß, dass du da bist und es macht mich sehr glücklich.“

3) Wertschätzen Sie sich selbst. Das ist die schwierigste Übung. Daher haben Sie auch begonnen, das Gute im unbekannten Gegenüber und in Ihrem engeren Umfeld zu sehen. – Für diese dritte Übung können Sie sich vielleicht auch eine kleine Unterstützung (eines Freundes, Ihres Partners, Ihrer Kinder, Ihrer Mitarbeiter oder Ihrer Gäste) holen. Schreiben Sie auf, was Sie besonders gut können. Und erweitern Sie die Liste gerne täglich. Sie werden erkennen, wie großartig und einzigartig Sie sind und werden nicht mehr auf „Lob von außen“ angewiesen sein :-) .


Wertvolle, spannende und wertschätzende Begegnungen in dieser Woche wünscht
Rita Einöder

Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich bitte gerne bei mir: rita.einoeder@kohl.at
 
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