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11 Mai
 
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Glücks.Impuls #6

Der Unterschied zwischen dem Denken und dem Tun
 
 
Mein Vater sagt oft: „Was helfen mir gute Sprüche und tolle Ratschläge, wenn ich das, was ich lese und höre, nicht umsetze.“ Ja, das hat mich natürlich geprägt und ich muss an dieser Stelle auch sagen, dass meine Eltern bis heute weltoffen und dennoch bescheiden geblieben sind und täglich an sich „arbeiten“, um trotz unterschiedlichen Schicksalsschlägen Optimismus, Humor und Genuss zu leben.
 
Wo der Ursprung dafür liegt, ist schwer zu sagen, doch findet man bereits im Markus- und Matthäus-Evangelium die Redensart: „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ Und wir alle kennen das Gefühl. Jetzt haben wir uns (wie in den letzten Newslettern beschrieben) Ziele gesetzt und uns vorgenommen, wie wir Vertrauen ins Leben zurückbekommen. Und doch kommt nun der schwierigste Schritt: Die Umsetzung der Gedanken und der verfassten Ziele und Ideen in Taten.
 
Jetzt braucht es Ihre Entschlossenheit. Und auch die Entschlossenheit (oder Entschiedenheit oder Beharrlichkeit) lässt sich üben. Und als Leser des Glücks.Impuls #1 wissen Sie, dass Sie Ihr Gehirn dabei – nach spätestens 3 Wochen – aktiv unterstützen wird, wenn es gelernt hat, dass Sie ab heute nicht mehr „nur“ Gutes denken, sondern auch Gutes für sich tun.
 
Gerne heute 3 Tipps, wie Sie (leichter) vom Denken ins Tun kommen:
Entschlossenheit heißt nicht, dass man vor Fehlern geschützt ist. Auch wenn Sie mal stolpern und einen Rückschlag erleiden, halten Sie an Ihrem Ziel fest! Geben Sie nicht auf! Das einzige was Sieger von Verlierern unterscheidet, ist, dass Sieger immer wieder aufstehen und weitermachen. Denken Sie an einen Sportler Ihrer Wahl oder Ihren Lieblingsmusiker. Wir sehen Sie nur dann, wenn Sie all das Geübte und Trainierte bei einem Ländermatch oder einem großen Auftritt zeigen. Wie viel „Tun“ an den restlichen 364 Tagen im Jahr dahinter steckt, sehen wir meist nicht.

Starten Sie zu Beginn der 3 Wochen damit, sich täglich kleinere Ziele vorzunehmen und diese umzusetzen und durchzuziehen. Egal was kommt. Z.B. Sie nehmen sich vor, sich heute Nachmittag wirklich 10 Minuten auf die Sonnenterrasse zu setzen und ohne Telefon und ohne Ablenkung NUR da zu sitzen und innezuhalten. Stellen Sie sich einen Wecker, damit Sie nicht ständig auf dir Uhr schauen und schalten Sie Ihr Telefon ab. Es geht nicht um große Taten, sondern nur darum, Ihrem Gehirn zu zeigen, dass ab sofort Dinge, die Sie sich vornehmen auch GETAN werden.

Machen Sie am letzten Arbeitstag der Woche einen Wochenrückblick. Und machen Sie diesen nicht in der letzten Stunde des Tages, sondern in der ersten Stunde. Nehmen Sie ein Blatt Papier und teilen Sie es mit einer Linie oder einem Knick längs in der Mitte und schreiben Sie auf die Linke Seite „Das habe ich diese Woche geschafft!“ In die rechte Spalte: „Das habe ich nicht in dieser Woche geschafft!“ Nach max. 10 „To-Dos“ je Spalte hören Sie bitte auf und dann überlegen Sie sich, welche Seite Ihnen leichter gefallen ist. Schon erstaunlich, nicht? Wir haben gelernt uns auf all jene Dinge zu konzentrieren, die wir nicht können und nicht geschafft haben, statt dass wir am Ende einer intensiven Woche uns selbst auf die Schultern klopfen und uns selbst – oder auch unsere Kolleginnen und Kollegen oder aber auch unsere Kinder – loben und ihnen danken.
 
Viel Freude bei Ihrem TUN in den nächsten Wochen wünscht Ihnen

Rita Einöder
 
Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich bitte gerne bei mir: rita.einoeder@kohl.at
 
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