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27 April
 
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Glücks.Impuls #4

Wie wir uns jetzt erfolgreich Ziele setzen
 

Egal in welcher Situation sich Menschen befinden, ob es zum Beginn eines Neuen Jahres ist oder wenn man wieder ein persönliches Lebensjahr vollendet hat, nach einer schweren Krankheit oder in einer kritischen Phase wie jetzt, in der es Maßnahmen zum Stressmanagement und zur Selbstberuhigung braucht: Wir setzen uns Ziele. Doch wie setzen wir uns Ziele, die uns glücklich und erfolgreich machen?

Smarte Ziele
Wir leben in einer Welt, in der alles machbar scheint. Wir können neben dem aktuellen Homeoffice unsere Kinder optimal beim Homeschooling betreuen und alle Fragen zu Physik und Mathematik beantworten, dreimal am Tag eine vitaminreiche Kost auf den Tisch zaubern und das in einer blitz-sauber geputzten Wohnung, mit der eigenen Familie sowie mit Gästen und Mitarbeitern täglich Kontakt halten und dabei lächeln und die Ruhe bewahren. Seien wir ehrlich, solche Szenarien gibt es nicht. Unsere persönliche Realität sieht anders aus. Und um diese geht es. Um Ihre Realität und um Ihre Zielen.

Smarte Ziele sind daher:
a) für Ihre Situation realistisch
b) für Sie konkret
c) für Sie messbar
d) für Sie erreichbar

Definieren Sie auch einen Zeitraum, in welchem Sie Ihre (neuen) Ziele umsetzen möchten. Und starten Sie mit kleineren, übersichtlichen Zeit-Etappen wie z.B. einer Woche.
Sie könnten sich vornehmen, in dieser Woche täglich mit 2 Stammgästen und mit 2 Mitarbeitern zu telefonieren. Bevor Sie starten überprüfen Sie, ob Ihr Zielvorhaben realistisch und konkret genug ist und ob es messbar und erreichbar ist.

Die große Herausforderung: Jede kleinste Veränderung in unserem täglichen Leben erfordert Energie. Und unser Gehirn ist darauf ausgelegt mit dem geringsten Energie-Aufwand „zu überleben“. Daher braucht es Konsequenz und einen starken Willen, um (neue) Ziele zu verfolgen und diese auch umzusetzen.

Die gute Nachricht: Wenn wir anfangen, Gewohnheiten und Tagesabläufe zu ändern, ist es zwar am Anfang ziemlich schwierig, doch wird es mit jedem Tag leichter. Unser Gehirn „gewöhnt“ sich im Laufe der Zeit an neue Ziele, neue Abläufe und neue Gewohnheiten.

Erlauben Sie mir noch einen Hinweis: Wenn Sie sich ein Ziel setzen, das Ihre Alltags-Routine verändern soll, brauchen Sie ein Durchhaltevermögen von mindestens drei Wochen, denn erst nach drei Wochen gehen neue Angewohnheiten auch für unser Gehirn in eine „alltägliche Routine“ über. Und erst dann klappen die neuen Gewohnheiten ohne erhöhtem Energie-Aufwand.

Ein Tipp zum Schluss: Wussten Sie, dass es leichter ist, sich etwas Neues anzugewöhnen als sich etwas Altes abzugewöhnen? Es ist leichter etwas dazu zu bekommen, als sich etwas „nehmen“ zu lassen. Setzen Sie daher Ihre Energie dafür ein, um sich neue Ziele und neue Aufgaben für einen neuen Alltag mit COVID-19 zu setzen und konzentrieren Sie sich nicht (zu sehr) auf all jenes, das Sie nicht (mehr) machen können/sollen.

Hoffend, dass Sie Ihre neuen Ziele in eine erfolgreiche Zukunft führen,
Rita Einöder

Bei Fragen bitte gerne melden: rita.einoeder@kohl.at
Gerne können Sie auch unser Kontaktformular nützen.
 
 
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