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6 April
 
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Glücks.Impuls #1

Was Sie jetzt tun können? Selbst fit bleiben!
 
In den letzten Wochen haben wir es oft gehört: Achten Sie – vor allem auch – in Krisenzeiten auf sich. Bewegen Sie sich (im Freien), essen Sie Obst und Gemüse und schlafen Sie ausreichend. Und trainieren Sie auch Ihr Gehirn immer wieder mit guten Gedanken. Warum? Das lesen Sie in unserem heutigen Glücks.Impuls.

Die Neurobiologie und die Glücksforschung erfreuen sich immer wieder neuester Erkenntnisse und so auch jener, dass sich schlechte Gedanken (leider auch) trainieren lassen. Es ist daher, laut Hirnforschung kein Zufall, dass es Menschen gibt, denen immer wieder unangenehme Dinge passieren.

Was ist der Grund? Durch ständig negatives Denken trainieren wir unser Gehirn darauf, die Welt als negativ und schwierig zu sehen und alles worauf unser Gehirn fokussiert ist, filtert es für uns aus der gesamten Flut an Informationen, Daten und Fakten auch heraus.

Unser Gehirn ist ein äußerst flexibles Organ und darauf ausgerichtet, sich an die Bedürfnisse seines Inhabers anzupassen. So verhält es sich mit Dingen, die man übt wie z.B. Musikinstrumente. Denn was oft und stark genutzt und benötigt wird, erhält mehr „Speicherplatz“ im Gehirn.

Und so verhält es sich auch mit Denkprozessen. Denkt man oft negativ, erlernt das Gehirn dies besonders gut zu können. Neurowissenschaftler beschreiben das so: In unserem Alltag passieren unterschiedliche Dinge und jedes Ereignis hinterlässt Spuren. Spuren in unserem Gehirn. Denn, durch wiederkehrende Ereignisse verbinden sich die Neuronen in unserem Gehirn besonders stark. Das ist wie bei einem stark frequentierten Wild-Pfad durch den Wald. So bilden auch unsere Gedanken mit der Zeit Pfade und sogar „Autobahnen“… negative Gedankenautobahnen.

Die gute Nachricht: Wie bereits erwähnt ist das Gehirn ein Organ. Und so wie andere Organe verändert sich auch das Gehirn durch Aktivität. Der Mechanismus funktioniert daher auch in die andere Richtung. Positive, gute und optimistische Gedanken lassen sich ebenfalls trainieren.

Wie können wir nun in der aktuellen schwierigen Situation unsere Gedanken-Autobahnen neu ausrichten?

  1. Dankbar sein: Wie wunderbar ist es, jeden Morgen aufzuwachen und gesund zu sein, und im Kreise einer – wenn auch kleinen – Familie in den Tag starten – auch wenn dann viele Herausforderungen warten.
  2. Verantwortung übernehmen: Jeder kann in seiner Familie, in seinem kleinen Umfeld Verantwortung übernehmen. Für einzelne kleine Aufgaben wie den Tisch abräumen oder mit größeren Aufgaben, wie für das ältere Nachbar-Ehepaar einkaufen zu gehen …
  3. Spaß haben: Humor hilft. Lachen Sie, wo und wann Sie können. Das macht eine gute Stimmung auch bei Ihren Mitmenschen – und funktioniert auch übers Telefon und digitale Medien.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht
Rita Einöder

Bei Fragen melden Sie sich gern unter: rita.einoeder@kohl.at

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