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24 Mai
 
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Glücks-Frage für Führungskräfte: Geben wir Feedback oder kritisieren wir noch?

Prinzipiell ist „Feedback“ ein großes Geschenk, denn an der Resonanz bzw. dem Feedback von anderen Menschen, können wir (über uns hinaus) wachsen. Jedoch sind diese Wachstumsmöglichkeiten (noch) ziemlich negativ behaftet. Warum? Weil man Feedback geben, auch üben muss. Und weil man aktuell in vielen Betrieben eher dazu neigt „Kritik zu üben“ als „Feedback zu geben“.
 
Prinzipiell ist „Feedback“ ein großes Geschenk, denn an der Resonanz bzw. dem Feedback von anderen Menschen, können wir (über uns hinaus) wachsen. Jedoch sind diese Wachstumsmöglichkeiten (noch) ziemlich negativ behaftet. Warum? Weil man Feedback geben, auch üben muss. Und weil man aktuell in vielen Betrieben eher dazu neigt „Kritik zu üben“ als „Feedback zu geben“.

Der größte Unterschied liegt darin, dass hinter einem ehrlichen Feedback ein positives Ziel steht: Wir möchten unserem Gegenüber damit die Chance geben, zu wachsen. Beim Erteilen von Kritik wird eine Handlung/eine Tatsache aus der „Wahrheits-Sicht“ der ausführenden Person beurteilt.

Und bei einem Feedback geht es darum, Wahrnehmungen auszutauschen und keine Wahrheiten kund zu tun. Das bedeutet, dass der Feedback-Geber (und das kann auch ein Mitarbeiter sein, der dem Chef ein ehrlich gemeintes Feedback gibt) immer nur von sich und seiner Wahrnehmung sprechen kann und davon, wie es bei ihr/ihm angekommen ist.

Feedback fördern – in zwei Richtungen
Bei der Ausbildung zur Corporate Happiness® Botschafterin habe ich unter anderem gelernt, dass Feedback in erfolgreichen Unternehmen gefördert wird, während sich Teams in anderen Unternehmen nicht „trauen“ offen zu sein und Feedback zu geben. Dadurch verhindern sie jedoch ihre eigenen „Wachstumspotenziale“.

Fördern Sie Feedback - auch dadurch, dass Sie sich als Führungskraft bei Ihrem Team, bei Ihren Mitarbeitern Feedback holen. Fragen Sie am besten direkt nach: „Könnt ihr mir sagen, wie ihr meine „Welcome back-Rede“ gefunden habt? Was habt ihr dabei empfunden?“ Und Sie werden sehen, dass Sie sich dadurch weiterentwickeln.

Geben Sie Feedback. Unter vier Augen. In angenehmer Atmosphäre. Und sprechen Sie darüber, wie eine Handlung oder ein Verhalten bei Ihnen angekommen ist und wie Sie sich dabei gefühlt haben. Sagen Sie, wie es Ihnen damit ergangen ist. Immer mit dem klaren Ziel vor Augen, dass sich Ihre Mitarbeiter nach dem Gespräch stärker und besser fühlen, weil sie wissen, wo noch „schlummernde“ Potenziale liegen.


Viel Freude beim Feedback geben und einholen wünscht,

Rita Einöder

Bei Fragen, Ideen oder Anregungen freue ich mich über Ihre Zeilen an rita.einoeder@kohl.at.
 
 
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