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13 März
 
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family-city - Die Entdeckung einer neuen Zielgruppe

Baden-Württemberg bietet spezialisiertes Städte-Erlebnis für Familien mit älteren Kindern
 

Familien sind eine attraktive Zielgruppe – dies haben die Marketingexperten und Produktentwickler vieler touristischer Destinationen in Deutschland schon lange erkannt. Sie bleiben lange, zählen viele Personen, buchen weit im Voraus und bergen das überall begehrte, hohe Stammgastpotenzial. Denn wenn die Kinder später einmal groß sind, dann werden sie sich an Nordseeküste, Oberbayern oder Schwarzwald erinnern und schon aus nostalgischen Gründen mit ihren Kindern wiederkommen. So die Theorie! Aber was passiert, bis die Kinder einmal groß sind? Wohin kann die Deutschlandreise gehen, wenn Urlaub auf dem Bauernhof zu langweilig und Oberunterniederbach zu abgeschieden für die Kids werden?!

Mit family-city startet die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) die erste deutsche Angebotsgruppe für Familienstädtereisen mit älteren Kindern. family-city ist ein Konzept von Kohl & Partner.

Das neue Angebot
Familienurlaub in Deutschland wird zum größten Teil mit Babys, Kleinkindern und Kindern bis zum Alter von 12 Jahren in Verbindung gebracht. Welche Angebote gibt es aber speziell für die Nischenzielgruppe der erlebnishungrigen 10- bis 15-Jährigen Teens-Generation und ihrer Eltern? Die Zielgruppe ist schwer zu greifen und passende Angebote noch schwieriger zu bündeln. Spezielle Produkte oder Angebotsgruppen gibt es deshalb bislang kaum am Markt. Die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg schließt nun diese Lücke.

Denn gut organisierte Städtereisen sind prädestiniert für Familien mit älteren Kindern. Trends und Neuheiten, Geheimtipps und gute Erreichbarkeit, besondere Erlebnisse und Individualität – viele Städte bieten den perfekten Erlebnisraum für Eltern und Teens zugleich.

Als konsequente Erweiterung der seit Jahren sehr erfolgreichen Angebotsgruppe familien-ferien werden deshalb ab 2014 die ersten auf Familien mit älteren Kindern spezialisierten Stadthotels, Pensionen und Jugendherbergen durch die TMBW zertifiziert. Die neuen family-city-Betriebe müssen hierfür einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre konsequente Zielgruppenausrichtung unter Beweis stellen. Social-Media-Präsentation und Erreichbarkeit sind dabei ebenso wichtig wie free W-LAN-Zugang und Entertainmentangebot. Kohl & Partner berät die Betriebe vom Zielgruppen-Know-How bis zur Angebotsgestaltung und führt die Zertifizierung für die Tourismusmarketing-Organisation durch. Das Angebot startet in Stuttgart, in den kommenden Jahren sollen weitere baden-württembergische Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern folgen.

Spezielle Produktempfehlungen für Familien-Städtereisen
Kohl & Partner verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Beratung und Begleitung spezialisierter Familienurlaub-Anbieter. Umfangreiche Analysen der speziellen Zielgruppe Familien mit Jugendlichen gehen der Angebotsgestaltung voraus. Hieraus leiten die Experten von Kohl & Partner nachfolgende elf zentrale Erfolgskriterien für Angebote von Familienstädtereisen ab:

1. Klare inhaltliche Abgrenzung zu Kinder-Angeboten: für die Zielgruppen-Akzeptanz muss eine inhaltliche oder werbliche Verbindung zu bestehenden Kinderangeboten vermieden werden.

2. Drei wesentliche Produkt-Anforderungen der Zielgruppe sind in der Kommunikation herauszuarbeiten: trendig, unkompliziert, sicher.

3. Differenziertes Beherbergungsangebot: aufgrund vielschichtiger Reisegewohnheiten sollten Familienangebote für Städtereisen über die Hotellerie hinaus ebenso Ferien-wohnungen, Gästehäuser, Jugendherbergen, etc. im Portfolio führen.

4. Konzentration des spezifischen Angebots auf die Beherbergungsleistung: eine umfangreiche Bündelung mehrerer Teilleistungen oder Bausteine ist für die spezielle Zielgruppe nur schwer mit deren Motiv nach individueller Reisegestaltung vereinbar.

5. Innovative Beherbergungskonzepte vor Masse: Trends und Neuheiten sollen sich auch im Beherbergungsbetrieb wiederfinden. Deshalb sind ausgewählte innovative und design-orientierte Beherbergungsbetriebe der breiten Masse vorzuziehen.

6. Optimale Information der Gäste in Verbindung mit Reservierungsservice vorab/vor Ort: statt umfangreicher buchbarer Reisepakete ist für die Zielgruppe gute Information durch die Gastgeber und die Unterstützung durch eine Reservierungsservice vor Ort für individuell ausgesuchte Veranstaltungen und Programme wichtig.

7. Trends und Zielgruppenorientierung in Bildsprache herausarbeiten: Bildsprache konsequent auf die Zielgruppe der Jugendlichen ausrichten.

8. Spezielle Angebote in der Nebensaison unterbreiten: spezielle Wellness- und Shopping-Wochenenden für Mutter und Tochter oder Großveranstaltungen wie z.B. Konzerte, Fußball-Derby für Vater und Sohn in der Vermarktung mit aufgreifen.

9. Mund-zu-Mund-Propaganda fördern: Social-Media-Kanäle stark in die Kommunikation einbinden.

10. Eindeutige Positionierung von Städten als Kurzreiseziele: Angebotskonzentration auf Zeitraum Freitag bis Sonntag, verlängertes Wochenende; Angebote konsequent ausrichten.

11. Kooperationen eingehen: Zusammenarbeit mit überregionalen öffentlichen Verkehrsträgern z.B. Bahn, Fern-Bus, Low-Cost-Carrier.

 

 
 
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