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5 Juli
 
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Es wird wieder Zeit ... der jährliche Gesundheits-Check für Ihr Hotel!

Es wird wieder Zeit ... der jährliche Gesundheits-Check für Ihr Hotel!
 
 
Es heißt ja, dass jeder von uns mindestens einmal im Jahr zu einem Gesundheits-Check-up bei seinem Hausarzt vorbeischauen sollte. Das Ziel dieses Check-ups ist, neben der frühzeitigen Erkennung von Krankheiten, den allgemeinen Fitness- und Gesundheitszustand zu ermitteln. Dadurch soll beizeiten möglichen gesundheitlichen Risiken, die sich durch Lebens- und Arbeitsweisen ergeben, entgegen gewirkt werden. Das Interesse an dieser Vorsorgeuntersuchung sieht in der Realität jedoch anders aus. Nicht einmal die Hälfte der Österreicher nimmt die Gesundenuntersuchung in Anspruch, da sie aus ihrer Sicht belanglos ist. Einige Ausreden dafür sind:
  • „Ich gehe nur zum Arzt, wenn ich krank bin.“
  • „Ich weiß gar nicht, welche Vorsorgeuntersuchung es eigentlich gibt.“
  • „Ich habe keine Zeit.“
  • „Ich habe Angst, es könnte eine ernsthafte Krankheit sein.“
Ok, das kennen wir alles. Aber was hat das nun mit Ihrem Hotelbetrieb zu tun? In Verbindung mit der Tourismuslandschaft stellen sich folgende Fragen: „Wie sieht dieser gesundheitliche Check-up in Ihrem Hotelbetrieb aus? Wann (wenn überhaupt) führen Sie diesen eigentlich in Ihrem Betrieb durch? Welche Indikatoren werden für diesen Unternehmens-Check herangezogen? Und welche Maßnahmen leiten Sie daraus ab?“

Denn einige Hoteliers bekämpfen die Symptome des Problems, und nicht die Ursachen, und schränken somit die Zukunftsfähigkeit des Betriebes ein.

Beispielsweise sind in einzelnen Hotelbetrieben die Mitarbeiterkosten überhöht, und es wird versucht, dieses Symptom mit einer effizienteren Einsatzplanung der Mitarbeiter in einzelnen Bereichen zu bekämpfen. Die Ursache liegt jedoch nicht in der Mitarbeitereinsatzplanung, sondern am fehlenden Umsatzpotenzial des Betriebes. Fehlendes Umsatzpotenzial? Daraus könnte geschlossen werden, dass nicht alle Preispotenziale ausgeschöpft werden? Oder ist es die fehlende Auslastung, die auf eine vernachlässigte Vermarktung des Betriebes und fehlende zielgruppenspezifischen Marketingaktionen zurückzuführen ist? Oder ist es gar die strategische Ausrichtung des Betriebes, die gegenüber dem Umfeld austauschbar geworden ist?

Genau deshalb ist das System als Ganzes und nicht die einzelnen Bereiche isoliert voneinander zu betrachten. Auf das Zusammenspiel kommt es an! Dies gilt auch bei positiven betriebswirtschaftlichen Werten des Hotelbetriebes. Gute Auslastungswerte erfreuen den Hotelier, lassen darauf schließen, dass das Produkt sehr gut beim Gast ankommt. Anderseits kann auch darauf geschlossen werden, dass der Preis im „Keller“ ist, das Marketingbudget ausgereizt wurde, und der Betrieb in der Zukunft zu einer Massenware verkommt. Ist das die strategische Ausrichtung, die der Betrieb in der Zukunft verfolgen will?

Kohl & Partner empfiehlt daher folgende 3 Punkte bei einem Gesundheits-Check-up Ihres Betriebes zu beachten:
  1. „Vorsorge ist besser als heilen“  -> Machen Sie mindestens einen ganzheitlichen Unternehmens-Check im Jahr, auch wenn Sie eine gute Saison hatten.
  2. „Ursachen statt Symptome bekämpfen, das bringt Sie weiter“ -> Analysieren Sie Ihre Betriebssituation und Potenziale im Detail – damit Sie wissen, wo Sie den Hebel am besten ansetzen
  3. Ganzheitliche Betrachtungsweise für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg -> Betrachten Sie die einzelnen Bestandteile (Marketing, Preis, Mitarbeiter, Strategie, Wirtschaftlichkeit) nicht isoliert voneinander, sondern nehmen Sie das System als Ganzes wahr.

Stillstand ist Rückschritt! So viel ist sicher. Aber dafür jedem Trend hinterher jagen? Mit Sicherheit nicht! Aber einen ganzheitlichen Gesundheits-Check-up einmal im Jahr zu machen ist für die Zukunftsfähigkeit des Betriebes unbedingt empfehlenswert.


 
 
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