Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
29 Juli
 
Drucken

Employer Branding - Der Weg zur Arbeitgebermarke

Erfolgreiche Marken haben schon seit jeher einen wesentlichen Effekt auf das Kaufverhalten vieler Menschen. Marken sind Versprechen der Betriebe an deren Gäste. Werden diese Versprechen von Seiten der Betriebe erfüllt und von den Gästen auch so wahrgenommen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Gast ein Stammgast wird.
Mit dem Employer Branding oder auch Arbeitgebermarke funktioniert dies ähnlich nur in Richtung Mitarbeiter.
 
Die Arbeitgebermarke wirkt im Wesentlichen in zwei Richtungen:

  1. Nach Innen: „Hier arbeite ich gerne, hier möchte ich bleiben.“
    Hier geht es darum eine motivierende Unternehmenskultur zu entwickeln die u.a. Wertschätzung, Entwicklung und Zusammenarbeit fördert.
  2. Nach Außen: „Hier möchte ich unbedingt arbeiten.“
    D.h. Das Ziel ist es hier den Bekanntheitsgrad des Betriebes als Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu steigern.

Die Basis zum Aufbau einer Arbeitgebermarke ist der Blick nach innen. Denn spätestens, wenn ich im „Außen“, sprich Arbeitsmarkt, als attraktiv wahrgenommen werde, aber vor Ort keine fördernde Unternehmenskultur habe, wird dieses Versprechen schnell als Lüge enttarnt. Um langfristig attraktiv zu bleiben müssen also beide Wirkungsebenen erfüllt werden.

Was kann ich also tun damit sich Mitarbeiter bei uns wohl fühlen und somit dem Betrieb „erhalten“ bleiben und nach Außen als „Markenbotschafter“ auftreten:

  1. Reflektieren Sie Ihr eigenes Führungsverhalten: Ist mein Führungsverhalten förderlich oder hindert es den Aufbau einer Arbeitgebermarke?
  2. Schaffen Sie ein Betriebsklima, das Wertschätzung, Feedback, Zusammenarbeit und Offenheit fördert?
  3. Binden Sie Mitarbeiter in Entscheidungen mit ein?
  4. Denken Sie an das Mitarbeiter-Marketing wie an das Gäste-Marketing: Kleinigkeiten, die dem Mitarbeiter viel bedeuten (z.B. ein individuelles Geburtstagsgeschenk, Fortbildungen, warum nicht mal persönlichkeitsentwickelnde Seminare, etc.)

Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“, gilt es nun auch nach außen als attraktiver Arbeitgeber gesehen zu werden:

  1. Erarbeiten Sie eine EVP (Employer Value Proposition), also ein Werteversprechen an Ihre Mitarbeiter: Warum sollte ein Mitarbeiter bei mir arbeiten wollen und wie mache ich das Werteversprechen plakativ?
  2. Kommunizieren Sie über mehrere Kanäle, binden Sie Ihre Mitarbeiter mit ein?
  3. Präsentieren Sie sich als Arbeitgeber auf mehreren Plattformen und zeigen Sie wer Sie sind?
  4. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter für Ihren Betrieb zu werben?

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke ist ein fortlaufender und lebendiger Prozess der maßgeblich dazu beitragen kann, dass sich Lehrlinge, Mitarbeiter und Abteilungsleiter mit dem Betrieb identifizieren und sich somit dem Betrieb gegenüber loyal verhalten.
 
 
 Zurück zum Magazin 
 
Drucken
 
 
 
Herr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Österreich
 
 
 
 
 Anfrage absenden