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22 März
 
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Employer Branding auf den Punkt gebracht!

Die Wintersaison 2017/18 geht mit Ostern in ihr großes Finale und viele Betriebe stehen bereits jetzt vor der Herausforderung, für die anstehende Sommersaison wieder Mitarbeiter in ausreichender Zahl sowie mit dem passenden Qualifikationsniveau zu finden. Eine Aufgabe, die in den letzten Jahren zunehmend schwieriger wurde. Der Wettbewerb um die besten Kräfte im Tourismus ist voll entbrannt, und Lösungen gegen den akuten Mitarbeitermangel werden vielerorts noch gesucht.

Ein Begriff taucht dabei immer wieder auf, wird vielfach nahezu inflationär verwendet: Employer Branding - auf Deutsch meist mit Arbeitgebermarkenbildung übersetzt. Doch die Schaffung einer Arbeitgebermarke ist nicht einfach, und obwohl in jüngster Vergangenheit eine Vielzahl an Fachbüchern zu diesem Thema publiziert wurde, so fehlt den Personal-Verantwortlichen in der heimischen Hotellerie oftmals die Zeit, sich intensiv mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Das operative Geschäft und ein dicht gefüllter Terminkalender lassen es in den meisten Fällen nicht zu, sich mit theoretischen Konzepten zu beschäftigen, um diese wiederum auf die tagtägliche Praxis des eigenen Betriebs umzumünzen.

Vor diesem Hintergrund hat sich Kohl & Partner die Aufgabe gestellt, einen pragmatischen Zugang zum Thema Employer Branding zu finden. Das Ergebnis ist ein komprimierter Lehrgang, der die fünf wichtigsten Eckpfeiler einer nachhaltigen Employer Branding Strategie beinhaltet:
Employer Branding auf den Punkt gebracht!
 
 
Your Brand:
Ausgangspunkt jeder Employer Branding Strategie sind die gelebten Werte der Eigentümer sowie die historisch
gewachsene Unternehmenskultur. Dass die genannten Punkte im Zuge des Marketings gegenüber dem Gast kommuniziert werden, ist nahezu eine Selbstverständlichkeit, doch viele Unternehmen vergessen darauf, diese individuellen Werte, die jeden Betrieb besonders machen, auch im Zuge des Mitarbeitermarketings zu kommunizieren. Darüber hinaus müssen auch die Unternehmensphilosophie, das Unternehmensleitbild für Mitarbeiter spürbar gemacht werden. Bei der Art und Weise, wie man in diesen Bereichen Anknüpfungspunkte schafft, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die zentrale Botschaft bei den Mitarbeitern ankommt und diese die Chance bekommen, die Vision und die Werte der Eigentümer zu teilen.

Recruiting:
Im Recruiting werden meistens noch die typisch traditionellen Wege beschritten. Ein Stelleninserat hier, eine
Online-Schaltung da, doch der Rücklauf an Bewerbungen hält sich oftmals stark in Grenzen. In Zeiten der Online-Reizüberflutung gilt es, aus der Masse hervorzustechen. Kreative Inserate sowie schlagkräftig formulierte Texte und Anzeigen, die im Corporate Design des Betriebs gestaltet sind, helfen hierbei. Wem es dabei noch zusätzlich gelingt, sein Unternehmensimage zu transportieren und die Benefits eines Arbeitsplatzes im eigenen Unternehmen zu präsentieren, der hat in den meisten Fällen schon die Nase vorn. Eine Fülle an Beispielen für gelungene, auffällige, provokative, innovative Stelleninserate präsentieren wir bei unserem HR-Lehrgang.

Working:
Bei der Arbeit im Betrieb gilt es nach Möglichkeit die Bereiche Arbeitszeit (Verhältnis von Arbeit/Freizeit), berufliches Umfeld (Wohnen, Verpflegung, Aktivitäten, etc.), Arbeitsklima (Führungsverhalten, Kollegialität, etc.), Arbeitsinhalt sowie fachliche und persönliche Entwicklung (Aus- und Weiterbildung) zu attraktivieren. Die Möglichkeiten in diesen Punkten reichen vom Versprechen einer exakten elektronischen Arbeitszeiterfassung über den Gratis-Eintritt ins hausinterne Wellness-/Fitness-Center bis hin zu gemeinsamen Outdoor-Aktivitäten, um den Team-Zusammenhalt zu stärken. Einige Betriebe bieten beispielsweise auch Kinderbetreuung an, setzen auf offene transparente Kommunikation mit Hilfe einer periodisch erscheinenden Mitarbeiterzeitung, oder erarbeiten für ihre Mitarbeiter saisonale Schulungsprogramme. Je besser es gelingt, die aktuellen und zukünftigen MitarbeiterInnen in den Betrieb zu integrieren, ihnen Perspektiven aufzuzeigen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, desto stärker wird die Arbeitgebermarke.

Exit:
Für Viele ist der Austritt von Mitarbeitern ein rotes Tuch. Sicherlich, bei so manchen Mitarbeitern ist der Trennungsschmerz bei weitem nicht so groß wie bei anderen. Die Praxis hat dem ungeachtet gezeigt, dass oftmals übersehen wird, welche Chancen ein strukturiert durchgeführter Mitarbeiteraustritt dem Unternehmen bietet. Eine persönliche Verabschiedung (frei nach dem Motto: „Der erste Eindruck zählt, aber der letzte bleibt“) bietet die Möglichkeit ehrliches Feedback über sich als Arbeitgeber einzuholen, denn erfahrungsgemäß sind Mitarbeiter gerade im Zuge von sogenannten Exit-Interviews gerne bereit, auf die positiven, aber auch auf die negativen Aspekte der Arbeit im Betrieb einzugehen. Kurze Exit-Interviews dienen also nicht nur zur eigenen Standortbestimmung als Arbeitgeber, sondern ermöglichen jedem Unternehmer auch die gezielte Verbesserung in jenen Bereichen, in denen es noch nicht optimal läuft. Schließlich darf nicht vergessen werden: Am hart umkämpften Arbeitergebermarkt zählt jeder Vorteil.

Follow Up:

Vielfach ignoriert oder nur halbherzig durchgeführt ist das sogenannte Follow-Up, also das in Verbindung bleiben mit den Besten der ehemaligen Arbeitnehmer. Gepflegte und auch aktuell gehaltene Mitarbeiterdatenbanken sind in der Hotellerie bei weitem nicht so verbreitet wie in anderen Branchen (z.B. Industrie oder Handel). Will man jedoch
gute Mitarbeiter auch in der nächsten Saison wieder beschäftigen oder nach mehreren Jahren wieder als Teil des Teams willkommen heißen, muss man im Gedächtnis bleiben. Ein Danke-Brief bei sehr geschätzten MitarbeiterInnen oder eine kurze Geburtstags-Mail bzw. WhatsApp-Message zeigen, dass man auch ehemalige Mitarbeiter nicht vergessen hat.

Alle Punkte, die hier nur kurz und kompakt dargestellt wurden, repräsentieren integrative Bestandteile einer praktischen Employer Branding Strategie und werden im Kohl & Partner HR-Lehrgang mit den Teilnehmern im Detail bearbeitet. Wenn Sie an Ihrer Arbeitgebermarke feilen oder gar den Grundstein für eine solche legen möchten, dann laden wir Sie herzlich zur Teilnahme an einem der kommenden Lehrgangstermine ein.

Hier geht’s zur Anmeldung für den Lehrgang am 11.-12. April in Kitzbühel


Hier geht’s zur Anmeldung für den Lehrgang am 29.-30. Mai in Frauenkirchen
 
 
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