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27 Juli
 
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Blitzumfrage zeigt unterschiedlichen Saisonstart in Österreichs Bädern!

Eine von Kohl & Partner im Auftrag des Fachverbandes der
Gesundheitsbetriebe durchgeführte Blitzumfrage zeigt einen divergierenden
Saisonstart in den Österreichischen Bädern.
 
Das schlechte Wetter bescherte einigen Bädern massive Defizite in den ersten beiden Bademonaten Mai und Juni, während andere noch im Schnitt des Vorjahres abschneiden konnten. Momentan werden die Bäder und Badeteiche
aufgrund der sommerlichen Temperaturen regelrecht gestürmt.


Eine österreichweite Blitzumfrage des Fachverbandes der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), durchgeführt vom Consultingunternehmen Kohl &Partner im Mai und Juni 2013, zeigt die aktuelle Entwicklung der bisherigen Badesaison.
Der heurige Start in die Badesaison war dominiert von einer Schlechtwetterperiode welche vor allem den Mai betraf aber eigentlich bis Mitte Juni andauerte. Danach hat das Wetter umgeschlagen und es gab eine rd. 10 Tage andauernde Hitzewelle in Österreich.

Diese Rahmenbedingung hat die Bäder unterschiedlich stark getroffen:
Insbesondere klassische See- und Freibäder im Osten des Landes haben Einbußen im Ausmaß von rd. einem Drittel bis knapp 50% in den ersten beiden Monaten erfahren. Vereinzelt wird von den schlechtesten Startzahlen seit über 10 Jahren gesprochen. Im Mai betragen die Rückgänge bis zu 75% zum Mai des Vorjahrs. Dennoch ist dieser Beginn noch nicht endgültig ausschlaggebend für die Saison.
Der Sommer in Österreichischen Frei- und Seebädern entscheidet sich üblicherweise in den
Spitzenmonaten der Ferienzeit und nicht in den Randzeiten der Vor- und Nachsaison.
"Diese können zu Beginn einen schönen Polster geben oder eben wie heuer eine kleine Herausforderung darstellen. Als dramatisch kann generell die Lage bis dato selbst in stärker betroffenen Anlagen nicht gewertet werden. Die Betreiber haben weitestgehend versucht, mit Urlauben bei den MitarbeiterInnen zu reagieren bzw. in kommunalen Betrieben wurden diese anderswo eingesetzt, um nicht zu hohe Kosten zu entwickeln. Zudem muss sich dieser Rückgang der ersten Monate betriebswirtschaftlich noch nicht so stark auswirken“, so Mag.FH Martin Mayerhofer von Kohl & Partner.

In kombinierten Hallen- und Freibädern (sowie tendenziell eher in Westösterreich) konnten die Besucher im Indoorbereich gut abgefangen werden, sofern diese Anlagen als kombinierte Freizeitprodukte angenommen werden. Dies ist nicht überall der Fall – manche kombinierte Bäder werden im Indoorbereich vorwiegend durch (Vereins-)Schwimmer genutzt womit es zu keinen Nutzungsverschiebungen kam. Hinzu kommt, dass in manchen
Regionen im Westen die Saison erst etwas später startet, womit sich die Wetterlage im Mai nur gering ausgewirkt hat.
Aber auch sonst sind 2 weitere Phänomene aus der Umfrage zu beobachten: 
  1. Einerseits haben in vielen Regionen Österreichs die Gäste schon sehnsüchtig auf die ersten Badetage gewartet, womit es zu einem regelrechten Run auf diese in der Hitzeperiode im Juni kam. Vielfach konnten diese Anlagen in diesen Tagen solche Spitzen erlangen, dass in Summe gesehen die Monate Mai und Juni lediglich 15-20% hinter dem Vorjahr liegen. 
  2. Weitere unterschiedliche Auswirkungen dieses Starts zeigen sich im Verkauf von Saisonkarten:
    1. In manchen Anlagen ist der Verkauf an Saisonkarten stark zurückgegangen da erst gekauft wird, wenn längere Tage Schönwetter in Aussicht stehen. Bäderanlagen welche attraktive Vorverkaufspreise anbieten, waren nicht bzw. nicht so stark betroffen. Diese liegen lt. Angaben auf ähnlichem Niveau der letzten Jahre. 
    2. „Jedoch auch erstgenannte müssen nicht zwingend mit finanziellen Einbußen rechnen. Vielfach werden Saisonkarten noch im Juli gekauft bzw. können durch die höheren Preise bei Tageseintritten die Umsätze trotz geringerer Frequenz aufgefangen werden“, erklärt Mag.FH Martin Mayerhofer von Kohl & Partner. 
    3. Vereinzelt kam kombinierten Badeanlagen mit attraktiven Sauna- und Wellnessangeboten auch zugute, dass die Gäste dieses Angebot (mit höheren Preisen) länger nutzten, als in Jahren zuvor. Die Stimmung in der Branche ist nach wie vor zuversichtlich: „Die derzeitige Wetterlage meint es jedoch gut mit uns“, freut sich der Sprecher der heimischen Bäder in der WKÖ, Gerhard Baumgartner. „Das sonnige Wetter der letzten Wochen kompensiert den eher schwachen Start der heurigen Badesaison in Österreichs Freibädern. Derzeit werden die Bäder und Badeteiche aufgrund des schönen Wetters regelrecht gestürmt, die Betreiber sind recht zuversichtlich was den weiteren Saisonverlauf betrifft“, erläutert Gerhard Baumgartner.
 
 
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