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7 November
 
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Attr(aktiv) für Mitarbeiter

Der akute Mitarbeitermangel im Tourismus, insbesondere der Fachkräftemangel in der Hotellerie, stellt die gesamte Tourismusbranche vor neue Herausforderungen.
 
Gerade im Tourismus, die Branche von Menschen für Menschen, nehmen die Mitarbeiter eine tragende Rolle ein. Schlussendlich sind sie es, die die Werte, die Philosophie und die Qualität des Betriebes zum Gast transportieren. Deshalb ist es wichtiger denn je, die eigene Unternehmensstrategie zu hinterfragen und sich die Frage zu stellen: „Warum sollte ein potenzieller Mitarbeiter in meinem Hotel arbeiten wollen, was macht meinen Betrieb für die Mitarbeiter attraktiv?“.
Denn wie unsere Gäste haben sich auch unsere Mitarbeiter verändert – es sind vor allem die Ansprüche der Mitarbeiter an die Arbeit, die sich im Laufe der letzten Jahre verändert haben. Die Frage: „Wie viel verdiene ich?“, stellt sich nach wie vor – verliert aber etwas an Relevanz. Wichtiger hingegen wird die „Sinn-Frage“.
Und genau da hakt die Thematik rund um das Mitarbeitermarketing ein. Mitarbeitermarketing zielt einerseits auf die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und andererseits auf die Bindung der bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeiter. Insofern sollten Unternehmerwerte, Mitarbeiterentwicklung, Mitarbeitermotivation und optimierte Recruiting–Prozesse fest in der Unternehmenskultur verankert sein.
Nicht weniger wichtig sind eine klare und respektvolle Kommunikationskultur sowie das Verhalten untereinander – unabhängig von der Position im Organigramm, Weiterbildungsmöglichkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten, Unterkunft, Verpflegung und Belohnungssysteme – ein gut platziertes Lob kann schon viel bewirken. 

Mitarbeitermarketing kann nicht als Lösung für den bestehenden Fachkräftemangel im Tourismus gesehen werden, sondern vielmehr als Instrument zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und somit zur Bindung an den eigenen Betrieb. Obwohl der Fachkräftemangel jährlich zunimmt, scheint es Betriebe zu geben, die von dieser Entwicklung wenig bis gar nicht betroffen sind? Diese Betriebe verstehen es, die digitalen Medien auch im Recruiting clever einzusetzen. An Wichtigkeit wird auch die sogenannte „Arbeitgebermarke“ gewinnen, d.h. Unternehmen kreieren in den Köpfen der Mitarbeiter ein Bild des „perfekten“ Arbeitgebers – ganz nach dem Motto: „Hier werde ich wertgeschätzt, hier kann ich etwas bewirken!“ Denn wissen Sie: „Ihre Marke ist das, was man hinter Ihrem Rücken über Sie erzählt!“ – auch auf dem Mitarbeitermarkt.
 
 
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