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28 November
 
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Tipps & Trends von Kohl & Partner

Neuigkeiten aus der Tourismusbranche
Deutscher Tourismustag 2013: Was braucht der deutsche Tourismus in Zukunft?
Einige neue Erkenntnisse aus der Beratersicht für die, die nicht dabei waren.
Reinhard Meyer, seines Zeichens u.a. Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V. Berlin, nannte folgende Herausforderungen für ein erfolgreiches Tourismusgeschäft in Deutschland:

  • Kultur der Gastfreundschaft: jeder Einheimische sollte sich mit seinem Lebensraum und der touristischen Landschaft seiner Region identifizieren und so zum Botschafter seiner Heimat werden.

  • Mehr Qualität statt Standards: Klassifizierungen sind notwendig und sinnvoll; aber die Frage ist: was steht hinter den dem Gütezeichen der derzeit rund 4.000 deutschen Betriebe die sich zum Thema Service-Qualität haben zertifizieren lassen? Wie wird Service-Qualität gelebt?

  • Fachkräftemangel in der Branche: eine der aktuellen Herausforderungen ist und bleibt das notwendige und möglichst gut ausgebildete Personal zu finden und zu halten. Erfolgsfaktoren hierfür sind unter anderem: das Aufzeigen von Karrierechancen, Fortbildung und Erfolgsbeteiligung, aber auch das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familien (nicht nur für Mütter!)

  • Komfort für alle: die „neuen Alten“ wollen keinen Seniorenteller, Bastelkurs oder Kurkonzerte, sondern spannende Programme, lohnende Unterhaltung und auch für sie jederzeit machbare Aktivitäten!

  • Außerdem brauchen wir: intelligente Lösungen für den ländlichen Raum. Vernünftige Transportmöglichkeiten, Mobilität und Erreichbarkeiten zu möglichst vielen Zeiten und unter ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Kriterien.

  • Konzepte für bessere Infrastruktur-Lösungen und Finanzierungsmodelle sind gefragt: wie kann die Tourismusabgabe hier für mehr Kapital sorgen und ist die Bettensteuer nicht eher eine Sackgasse? Wie schaffen wir es, allen Gästen freien Zugang zum Strand zu gewähren?

  • Und last but not least sind kluge Vertriebslösungen zu finden, die sich der Customer Journey – dem Gästeverhalten – anpassen: on- wie offline. Wie sieht das Aufgabenportfolio der DMO für die Zukunft aus? Ist diese nicht eher „Manager“ der Gästeströme und Kommunikator als Vertriebseinrichtung?
 
 
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