Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
28 August
 
Drucken

Strategien nicht immer neu erfinden!

Viele Tourismus-Regionen, -Gemeinden und -Betriebe stellen gute Konzepte mit wertvollen Strategien auf.
 
Unsere Empfehlung für Betriebe und Verbände zum Umgang mit Strategien
Doch statt die Strategien stetig fortzuschreiben, gibt es nach einigen Jahren schon wieder neue Überlegungen und neue Konzeptionen. Dabei wäre es doch viel sinnvoller, die Strategien mit in den Alltag zu nehmen und immer wieder anzupassen.

Zahlreiche Projekte von Kohl & Partner beschäftigen sich mit der strategischen Ausrichtung von Tourismusbetrieben und Destinationen. Mit viel Know-how, Herzblut und Engagement werden die strategischen Leitlinien diskutiert und entwickelt. Ein Beteiligungsprozess bindet auf Regionalebene die Leistungsträger und Partner ein und im Betrieb kommen die Mitarbeiter zu Wort. Aber wie wird damit praktisch gearbeitet und umgegangen?
Es lässt sich feststellen, dass die Konzepte viel zu wenig in der täglichen Praxis präsent sind. Zu wenig werden Projekte, Aktionen und Maßnahmen in der Kommunikation und Darstellung auf die Strategie „geerdet“. Bei Folge-Workshops werden Diskussionen geführt und Ideen entwickelt, die schon in der Konzeptphase entschieden wurden und leider nicht mehr präsent sind. In einer Hotelkooperation war das Erstaunen groß, als die Teilnehmer tolle neue Ideen entwickelten, diese aber schon vor zwei Jahren in der Strategieklausur mit den gleichen Teilnehmern als wichtige Maßnahmen definiert wurden.

Es ist sinnvoll als Region oder Betrieb mindestens einmal jährlich über die Strategien nachzudenken und eventuell eine Anpassung vorzunehmen. Nach mehreren Jahren ist eine intensivere Diskussion notwendig. Es empfiehlt sich, das ursprüngliche Konzept nochmals in die Hand zu nehmen, die Maßnahmen und Empfehlungen auf die Realisierung zu prüfen und offene Themen von einst zu diskutieren und zu klären, wo es vor dem Hintergrund aktueller Veränderungen der konkreten Anpassung bedarf. Viele erstaunt, dass neue Ideen schon mal fixiert und bereits vorhanden sind. Unsere Empfehlung für Betriebe und Verbände zum Umgang mit Strategien:
  • Konzeptionen und Strategien Mitarbeitern, Partnern und Mitgliedern in eigenen Informationsveranstaltungen oder schriftlich in einer Broschüre vermitteln. 
  • Öfters mal in Vorträgen, Workshops, Projekttreffen auf die Strategien hinweisen oder Projektvorstellungen mit Hinweis auf die Konzeption einleiten. 
  • Hin und wieder die Leitlinien zur Hand nehmen, nachschlagen „Was haben wir definiert?“, „Wie haben wir spezielle Themen diskutiert?“ 
  • Konzepte stetig anpassen und fortschreiben, Veränderungen dokumentieren, Maßnahmen evtl. auch austauschen, Aktionspläne aktualisieren. 
  • In regelmäßigen Abständen Bilanz-Workshops durchführen und nachfragen „Wo stehen wir?“


Vorteile einer stetigen Präsenz und Aktualisierung von Strategien:
  • Es gibt immer eine aktuelle Unterlage, nach der gearbeitet wird.  
  • Investitionen und Projekte werden hinsichtlich ihrer strategischen Relevanz laufend hinterfragt. 
  • Eine aktuelle Konzeption und die tägliche Arbeit damit transportiert Professionalität und Kompetenz und vermittelt strategisches Arbeiten. 
  • Erfahrungen werden nicht nur im Umgang mit Projekten, sondern auch im Definieren und Umsetzen von Strategien gesammelt. 
  • Die stetige Aktualisierung ist zudem eine gute Erfolgskontrolle.
 
 
 Zurück zum Magazin 
 
Drucken