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3 März
 
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News aus der Hotelbranche

Bestpreisklausel bei HRS
 
Nachdem das Bundeskartellamt im Dezember 2013 eine weitere Durchführung der Bestpreisklausel von HRS untersagt hat, wurde diese nun aus den Verträgen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entfernt, soweit sie Hotels in Deutschland betreffen.

Die Begründung von Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, war: „Bestpreisklauseln bei Buchungsportalen im Internet sind nur auf den ersten Blick vorteilhaft für den Verbraucher. Letztlich verhindern die Klauseln, dass an anderer Stelle niedrigere Hotelpreise angeboten werden können. Damit beeinträchtigen Bestpreisklauseln den Wettbewerb zwischen bestehenden Portalen. Zudem wird der Marktzutritt neuer Plattformanbieter erheblich erschwert, weil diese aufgrund der Bestpreisklausel Hotelzimmer nicht günstiger anbieten können. Aus diesen Gründen haben wir jetzt auch Verfahren wegen vergleichbarer Bestpreisklauseln in Hotelverträgen gegen die Hotelportale Booking und Expedia eingeleitet.“

Die Bestpreisklauseln in den Verträgen zwischen der Internetplattform HRS und den Hotelpartnern verpflichten die Hotels, jedenfalls auch über HRS den jeweils niedrigsten Hotelpreis, die höchstmögliche Zimmerverfügbarkeit und die jeweils günstigsten Buchungs- und Stornierungskonditionen im Internet anzubieten. Man darf gespannt sein, wie es jetzt mit den anderen Plattformen und den angekündigten Verfahren gegen diese, weiter geht.
 
 
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