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2 Mai
 
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Marketing-Kooperationen

Absatzsteigerung durch gezielte Marktabdeckung…
Sinnvollerweise geschieht die Vermarktung in gebündelter Form auf Stufe Tourismus, abge-löst von bisherigen, oft nur auf Stufe Betrieb organisierten Kooperationen. Den Kern bildet eine einheitliche Destinationsstrategie, welche die Vernetzung der unterschiedlichen Leis-tungserbringer sicherstellt und eine gezielte Marktabdeckung koordiniert.
 
Über den Preis zu verkaufen ist heute „out“ und zudem von nachhaltigem Handeln weit ent-fernt. Vielmehr sprechen den Gast innovative und attraktive Marketingaktivitäten an. Die Über-flutung durch die Medien und Absatzkanäle ist allgegenwärtig und steigt unaufhaltsam weiter – wie kann man sich also von der Masse abheben?

Der Grundstein hierfür kann der Beitritt in eine Sales & Marketing-Kooperation sein. Dazu ist ein klares Konzept mit einer kernigen und durchdachten Sales & Marketingstrategie (Preisstruktur, Buchbarkeit, Verkauf usw.) nötig – andernfalls spart sich der Einzelne besser Kosten und Zeit für dieses „Abenteuer“. Gemeinsame Ziele und Ausrichtung müssen mit der Strategie des Betriebes übereinstimmen, sonst ist die Kooperation wenig sinnvoll. Eine klare Kommunikation und die Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse sind ebenso notwendig, um eine langfristige und nachhaltige Bindung zum Gast aufzubauen. Diese Voraussetzungen sind unabdingbar – mit und ohne Kooperation!
„Sales & Marketing-Kooperationen set-zen Branding, Quali-tätskontrolle, klare Preisstruktur, schnel-le Buchbarkeit, Ver-kauf und Schulung voraus – dies erfor-dert viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Es geht darum, marktfähige Einhei-ten zu schaffen.“ Frank Reutlinger, Kohl & Partner
Impact auf den einzelnen Kooperationspartner
Wer zulange zuwartet und mit sinkender Nachfrage und Spardruck zu kämpfen hat, geht Kooperationen oft aus der Position des Schwächeren ein. Nur wenn alle Beteiligten eine mehr oder weniger ähnliche Ausgangslage haben und über die Dauer des Zusammenschlusses Einigkeit herrscht, kann vermieden werden, dass innovative Ansätze bereits in der Startphase auseinanderfallen.

Kooperationen und Crossmarketing in spezifischen Netzwerken des Tourismus sind die effizienteste Art, um gemeinsam etwas zu erreichen. Bewusstseinsbildung, Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in ein Produkt werden dadurch aufgebaut. Sich gegen aussen und gegenüber anderen Kooperationspartnern zu öffnen ist nicht einfach aber Voraussetzung, um das Vertrauen untereinander zu gewinnen.

Durch das Bündeln von Erfahrung und Ressourcen gewinnt die Gruppe Wettbewerbsvorteile, durch welche man den veränderten Marktbedin-gungen und den steigenden Kundenbedürfnissen dynamischer begegnen und nachhaltiger entgegentreten kann, als dies bei Marktbegleitern oft der Fall ist.

Das Verständnis für einen Strukturwandel ist zwar vorhanden, vielfach steht aber die Skepsis des Schweizer Individuums als Innovations-Hemmer im Weg. Es gilt an breiter Front Führungs-Rollen zu übernehmen und über seine eigenen Grenzen hinaus zu wachsen. Ob mit oder ohne Kooperation – Voraussetzung für den Erfolg ist, dass eine entsprechende Themenspezifizierung und eine Marktbearbeitungsstrategie vorhanden sind und diese langfristig verfolgt und nachhaltig umgesetzt werden.
 
 
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