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10 Dezember
 
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Kohl & Partner Marken- und Tourismuskonzepte – mit der richtigen Beteiligung zur erfolgreichen Umsetzung

Marken- und Tourismuskonzepte sind wichtige Weichenstellungen für die touristische Zukunft von Destinationen und dienen als Grundlage zur Entscheidungsfindung für die Tourismusverantwortlichen. Gleichzeitig geben sie Leistungsanbietern einen Anstoß für neue Ideen und zeigen Entwicklungsmöglichkeiten in den touristischen Einrichtungen auf. Marken- und Tourismuskonzepte setzen an den zukünftigen Herausforderungen im Tourismus an, ergänzen das klassische Tourismuskonzept um einen partizipativen Markenentwicklungsprozess und legen mit der Beteiligung aller Anspruchsgruppen den Baustein für eine erfolgreiche Realisierung.
 
Warum Partizipation? 

Neben Vertretern aus Politik und Verwaltung, Investoren und weiteren Entscheidungsträgern werden häufig auch direkt und bedingt betroffene Gruppen in touristische Vorhaben und Planungen einbezogen. Touristische Entwicklungen sind häufig abhängig vom Willen, der Akzeptanz sowie der Kooperationsbereitschaft der Bevölkerung, den Leistungsträgern und sonstigen Profiteuren. Insbesondere ist Sensibilität notwendig, wenn es um touristische Leuchtturmprojekte geht. Daher wird es immer wichtiger, diesen Gruppen eine Plattform zu bieten sowie deren Meinungen, Interessen und spezifisches Know-How in den Entwicklungsprozess einzubinden.

Gerade heute, wo Gäste Authentizität, regionale Besonderheiten und ursprüngliche Angebote erwarten, wird neben den klassischen Leistungsträgern die Rolle der Bürger immer wichtiger. Gäste treten gezielt mit der Bevölkerung in Kontakt, um die Sehnsucht nach authentischen Erlebnissen auf ihrer Reise zu erfüllen. So trägt eine aktive Partizipation aller Destinationspartner dazu bei, dem Gast an allen Kontaktpunkten ein konsistentes Markenerlebnis und hohe Qualität zu bieten. Sie alle können die Entwicklung von Destinationen durch ihr Mitwirken beeinflussen und tragen letztlich sogar zur Wettbewerbsfähigkeit bei.

Effekte und Rahmenbedingungen von Beteiligungsprozessen

  • Die verschiedenen Formen der Partizipation vermitteln Partnern Wertschätzung und Respekt.
  • Grundvoraussetzung für eine Beteiligung ist die Bereitschaft zur Mitwirkung und ein Interesse an den Projekten.
  • Heute treten Gäste gezielt mit der Bevölkerung in Kontakt, um die Sehnsucht nach authentischen Erlebnissen auf ihrer Reise zu erfüllen.
  • Anbieter touristischer Leistungen stehen im direkten Kontakt mit dem Gast und können in Beteiligungsprozessen wichtige Hinweise auf aktuelle und zukünftige Kundenanforderungen geben.
  • Die Akteure einer Destination prägen das Image und damit auch die Marke eines Tourismusortes. Das Auftreten, die Art und die Persönlichkeit der Menschen verleihen der Destination ihren Charakter und sollten Entwicklungen daher begleiten.
  • Nicht nur Gäste nutzen die touristischen Infrastrukturen, auch die Bevölkerung selbst ist eine wichtige Zielgruppe von touristischen Einrichtungen und Freizeitangebote in einer Destination. 
  • Die Einbindung von Bürgern, Leitungsanbietern, Handel und weiteren Stakeholdern wirkt sich positiv auf deren Zufriedenheit mit Entscheidungen politischer Gremien und deren Arbeit aus. 
  • Beteiligungsprozesse fördern eine aktive Unterstützung bei der Realisierung von Projekten, indem die Partner sich über entsprechende Maßnahmen einbringen und die neuen touristischen Wege begleiten.
  • Zur erfolgreichen Umsetzung von Gemeinschaftsprojekten bedarf es einer klaren Kommunikation mit einer transparenten und verständlichen Darstellung der Projektinhalte und Rahmenbedingungen. Projektträger müssen also gezielt informieren. Gleichwohl besteht eine Holschuld der Bürger, sich das notwendige Wissen zur Beteiligung einzuholen.



 

 
Das richtige Format – Beteiligungsarten in Kohl & Partner Entwicklungsprozessen


Einer der Erfolgsfaktoren von Kohl & Partner Marken- und Tourismuskonzepten ist die gezielte, aber differenzierte Einbindung der Akteure zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Arbeitsprozess. Trotz dem konkreten Wunsch der Beteiligung ist es häufig ein schmaler Grat zwischen konzentrierter Einbindung und „Sitzungsmüdigkeit“ bzw. Belastung der Partner. Durch die gezielte Steuerung des Beteiligungsverfahrens können die Entwicklungsprozesse jedoch schlank und effizient gehalten werden.

Ein erstes grundlegendes Stimmungsbild der Destination lässt sich auf Grund von Erfahrungen in Einzelgesprächen oder kleineren Expertenrunden am Projektbeginn sammeln. Mit einer guten und übersichtlichen Status-Quo-Analyse als Input kann darauf die Phase der Zielorientierung und Ideensammlung angegangen werden. Dabei fördern möglichst große und heterogene Gruppen lebhafte Diskussionen und liefern gute Ergebnisse, da verschiedenste Perspektiven und Kompetenzen Berücksichtigung finden. In Großgruppen-Moderationen werden bei Kohl & Partner zur effizienten und ergebnisorientierten Steuerung praxiserprobte Mediationstechniken eingesetzt. Nach der Ausarbeitung eines Konzeptentwurfs geht es in der Entscheidungsphase um die richtige Schwerpunktsetzung und um das Auswählen der wichtigen und richtigen Umsetzungsschritte und Projekte. Hier hat sich gezeigt, dass zur Entscheidungsfindung Großgruppen eher ungeeignet sind und daher in dieser Phase mehr in komprimierten Gruppen mit maximal 20 Personen gearbeitet werden sollte. Dabei empfiehlt sich bereits mit Hinblick auf die spätere Entscheidung über das Projekt und dessen Realisierung, dieses Gremium eventuell auch Gemeinde- oder Regional-politisch zu besetzen.

Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Beteiligung beachten

Neben der Größe und dem Partner-Mix in Arbeits- und Entscheidungsgruppen tragen die Rahmenbedingungen wesentlich zum Erfolg von partizipativen Prozessen bei. Eine professionelle Vorbereitung und Begleitung mit gezielter Fachmoderation spielt dabei eine tragende Rolle, um Diskussionen in eine innovative und umsetzungsorientierte Richtung zu lenken.

Unterschätzt wird oftmals der mit der Beteiligung verbundene emotionale Faktor. Im Rahmen der Kommunikation geht es hierbei um frühzeitige schriftliche Einladungen genauso wie schnelle und gut lesbare Protokolle oder eine gezielte Pressearbeit. Auf der anderen Seite fördern optimale Räumlichkeiten, gute Seminartechniken und eine entsprechende kulinarische Versorgung die grundsätzlich positive Einstellung zum Prozess und zum Projekt. Wird nicht auf gute Rahmenbedingungen geachtet, kann dies schnell in mangelnde „Wertschätzung“ und „Respekt“ gegenüber den Teilnehmern umschlagen.

Grundsätzlich zeigt die langjährige Erfahrung von Kohl & Partner aus zahlreichen Ideenworkshops, Marken- und Tourismuswerkstätten und Abstimmungssitzungen, dass sich die Einbindung von Bürgern, Leistungsträgern und weiteren interessierten Gruppen nicht nur positiv auf die Akzeptanz und Kooperationsbereitschaft auswirkt, sondern die Arbeitsergebnisse auch an Qualität gewinnen und den Realisierungsgrad deutlich erhöhen.

Falls Sie mehr über solche Tourismus- und/oder Marken-Prozesse erfahren möchten … wenden Sie sich bitte an Alexander Seiz!
Einbindung von Leistungsträgern und Bürgern in touristische Entwicklungsprozesse
 
 
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