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14 Dezember
 
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Innovation in der Konzeption – Brandenburgs neue Tourismusstrategie

Innovativ, praxisorientiert, fundiert, von Dauer, für alle Tourismusakteure von Bedeutung, verständlich und schlank soll sie sein – die neue Landestourismuskonzeption Brandenburg. Sie berücksichtigt Effekte des Tourismus für die Lebensqualität in den ländlichen Räumen. Ebenso soll sie die Vernetzung des Tourismus mit weiteren Branchen Brandenburgs fördern. Und als ambitioniertes Ziel hat Kohl & Partner dafür auch noch die übersichtliche Darstellung der neuen Landesstrategie auf nur einer Seite gesteckt.
 
Die Landestourismuskonzeption Brandenburg mit der Tourismus Strategiekarte Brandenburg werden am 9. März 2016 auf der ITB in Berlin öffentlich vorgestellt.
Die Anforderungen und Erwartungen an die zukünftige strategische Arbeitsgrundlage touristischer Entwicklungen in Brandenburg sind also hoch. Zusammen mit den Beratern von Kohl & Partner München und Stuttgart geht die Hauptstadtregion deshalb neue, innovative Wege im Prozess und der Funktion ihrer Landestourismuskonzeption. Dabei wird mit der neuen Konzeption kein abschließendes Papier vorliegen, sondern vielmehr ein Entwicklungsrahmen, innerhalb dessen Umsetzung und Ausgestaltung sich zukünftig alle touristischen Akteure Brandenburgs von Anfang an einbringen können.

Wenngleich die Erarbeitung der Landestourismuskonzeption noch nicht final abgeschlossen ist, so dürfen wir Ihnen schon heute einen kurzen Einblick in den neuen Ansatz geben.

Unter der Leitung von Sebastian Gries, Seniorberater bei Kohl & Partner Stuttgart, erarbeitete das Team von Kohl & Partner gemeinsam mit tourismusdesign, dem Alpenforschungsinstitut und insbesondere den vielen Unternehmen, Organisationen und Menschen vor Ort in den vergangenen elf Monaten die neue Tourismusstrategie des Reiselandes. Herzstück der Landestourismuskonzeption ist die speziell entwickelte „Tourismus Strategiekarte“ – ein Management- und Steuerungsinstrument, welches auf nur einer Seite die Entwicklungsstrategie des Landes mit Vision, strategischen Zielen, den erarbeiteten Handlungsfeldern sowie gemeinsamen Handlungsprinzipien abbildet. Die Tourismus-Strategiekarte ermöglicht es, für jeden Akteur nachvollziehbar, die Landesstrategie bis in die kleinste touristische Einheit, beispielsweise eines einzelnen Betriebes oder einer Tourist-Information, herunter zu brechen und so alle touristischen Akteure in die Umsetzung der Landestourismuskonzeption mit einzubinden.

Die gemeinsame Vision der Brandenburgischen Tourismusakteure bringt es dabei auf den Punkt: „Wir machen Lust auf Land“. Es geht für alle darum, die Zukunft gemeinsam anzupacken, über Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche hinweg. Und außerdem darum, aktiv ein positives Lebensgefühl bei Gästen und Einheimischen in Brandenburg zu fördern sowie die Chancen ländlicher Räume zur Verwirklichung eigener Ideen, als Gegenpol zu wachsenden urbanen Räumen, und als gemeinsamer Bezugspunkt aller Brandenburgerinnen und Brandenburger zu nutzen.







Entwicklung, Innovation und Prozesse, Gästenutzen, Wertschöpfung und Lebensqualität – in diesen Perspektiven werden mit der Tourismus-Strategiekarte die strategischen Ziele aus der Vision abgeleitet. Ebenfalls werden die umsetzungsorientierten Handlungsfelder für den Tourismus in Brandenburg betrachtet. Welche Ressourcen brauchen wir, um innovative Prozesse in Gang zu setzen? Wie müssen Prozesse gestaltet sein, um mit ihren Ergebnissen Gästenutzen zu stiften? Wie können wir mehr Wertschöpfung generieren und wie können wir die Lebensqualität der heimischen Bevölkerung verbessern? Das Eine zahlt auf das Andere ein und so stehen diese Fragen über allen Zielen und den daraus abgeleiteten Schlüsselaufgaben.

Neu an der Landestourismuskonzeption ist außerdem, dass sie keinen finalen Aufgabenkatalog zur Abarbeitung in den nächsten Jahren beinhaltet. Vielmehr wurden im Rahmen eines groß angelegten Beteiligungs- und Dialogprozesses mit insgesamt mehr als 2.700 Teilnehmern aus Tourismus, anderen Branchen, Politik und Gesellschaft die sechs aktuell wichtigsten Handlungsfelder für Brandenburg identifiziert. Mit operativen Zielen und Schlüsselaufgaben in den Handlungsfeldern

Menschen im Mittelpunkt – starke und innovative Unternehmen
• übersichtliche Organisationsstrukturen, Stärkung von Kooperationen und Partnerschaften
• abgestimmte Digitalisierung und Kommunikation auf allen Ebenen

• leistungsfähige Infrastruktur und vernetzte Mobilität
• Umsetzung der Familienmarke Brandenburg in wertschöpfenden Produkten
• Fokussierung der Zielgruppen und Märkte


wird die Tourismus-Strategiekarte „erstbefüllt“. Ändern sich im Laufe der Zeit die Rahmenbedingungen für den Tourismus in Brandenburg, so werden sich auch die Handlungsfelder und darin enthaltene Ziele und Schlüsselaufgaben verändern. Die gemeinsame Vision, die strategischen Ziele, gemeinsame Handlungsprinzipien und die Arbeit mit der Tourismus-Strategiekarte werden jedoch auf allen Organisationsebenen weiterhin gelten. Hierdurch wird die Landestourismuskonzeption Brandenburg zum dauerhaften strategischen Entwicklungsrahmen, dessen Detailinhalte sich aus sich selbst heraus jedoch immer wieder erneuern und verändern können.

 
 
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