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6 Februar
 
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Fortschreibung Tourismuskonzept Insel Usedom

Nach rund einem Jahr Bearbeitung präsentierte Kohl & Partner die Ergebnisse der Fortschreibung des Tourismuskonzepts Insel Usedom auf dem Tourismustag 2015.
Fortschreibung Tourismuskonzept Insel Usedom
 
 
Rund 100 Touristiker und Leistungsträger der Insel Usedom waren der Einladung des Tourismusverband Insel Usedom e.V. (TVIU) am 30. Januar 2015 zum jährlichen Tourismustag in das Ostseehotel – Villen im Park in Bansin – gefolgt. Zentraler Bestandteil der Veranstaltung, war die Präsentation der Fortschreibung des Tourismuskonzepts „Insel Usedom“, das gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Kohl & Partner München erarbeitet wurde.

Eine touristisch bedeutende Insel in eine erfolgreiche Zukunft führen
Dass die Insel Usedom unter den touristischen Destinationen Deutschlands einen Namen hat ist allgemein bekannt. Knapp fünf Millionen gewerbliche Übernachtungen pro Jahr sprechen für sich. Nichts desto trotz entschied sich der TVIU Ende 2013 das bestehende Tourismuskonzept „Usedom 2015“ fortzuschreiben und beauftrage Kohl & Partner München mit der fachlichen Begleitung. Ziel dabei war es, den Status Quo zu analysieren, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und somit die Weichen zu stellen für eine erfolgreiche touristische Weiterentwicklung in den nächsten Jahren.

Fokus des Projekts: Bearbeitung von drei Schwerpunktthemen
Die Touristiker der Insel waren, trotz bereits erzielter Erfolge in den letzten Jahren, keineswegs untätig. Ganz im Gegenteil! Basierend auf den Handlungsempfehlungen des Tourismuskonzepts „Usedom 2015“ wurde in eigens eingerichteten thematischen Projektgruppen weitergearbeitet, um die sich selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Die Begleitung von Kohl & Partner konzentrierte sich dabei auf drei Themenschwerpunkte.

1. Zukunftsfähige Strukturen und Finanzierungsmöglichkeiten

Herausforderungen:

  • Neu-Organisation der bestehenden Usedom Tourismus GmbH aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen
  • Fehlen finanzieller Mittel für die touristische Vermarktung der Insel als auch für die Schaffung notwendiger Infrastrukturen.
Ziele:
  • Lösung der organisatorischen und strukturellen Fragestellungen
  • Erhaltung und der Ausbau der touristischen Infrastruktur zur Sicherung des Qualitätstourismus.

2. Inhaltliche und gesetzliche Rahmenbedingungen für die Anerkennung der Insel Usedom als ein Erholungsgebiet und somit einheitliches Erhebungsgebiet für touristische Abgaben

Herausforderung:

  • Wichtige Tourismusorte, wie z.B. Peenemünde und die Stadt Wolgast, können auf Grund des bestehenden Kurortgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern kein staatlich anerkannter Erholungsort werden. Dringend erforderliche zusätzliche Mittel für die Erhaltung und den weiteren Ausbau der touristischen Infrastruktur über eine Tourismusabgabe sind somit nicht aufzubringen.
Ziele:
  • Schaffung inhaltlicher und gesetzlicher Rahmenbedingungen für die Anerkennung der Insel Usedom als ein Erholungsgebiet und somit ein einheitliches Erhebungsgebiet für touristische Abgaben
  • Adaption des Kurortgesetzes Mecklenburg-Vorpommern und Regelung der Abgabenordnung.

3. Internationalisierung


Herausforderungen:

  • starke Abhängigkeit vom deutschen Inlandsmarkt
  • Internationalisierung bedingt deutlich höhere Marketingmittel, als derzeit gemeinsam eingesetzt werden und eine klare Strategie
  • Flughafen Heringsdorf brachte den beteiligten touristischen Partnern klare Erfolge, wenngleich die Rentabilität des Flughafens damit nicht gesichert ist.
Ziele:
  • Definition des vorhandenen (internationalen) Potenzials
  • Erhöhung Bekanntheitsgrad der Insel Usedom und vor allem Gewinnung von Neukunden
    (unter besonderer Beachtung von USPs wie Peenemünde, Flughafen, Wellness- und Gesundheitstourismus, Baltic Fashion Award, Usedomer Musikfestival).

Basierend auf der Bearbeitung dieser drei Themenschwerpunkte wurden den Touristikern der Insel Handlungsempfehlungen mit auf den Weg gegeben, die es jetzt von den jeweiligen Projektgruppen und allen touristischen Akteuren aufzugreifen und gemeinsam voranzutreiben gilt.

So schloss dann auch die Vorsitzende des TVIU, Dr. Carola-Beate Johannsen den Tourismustag 2015 mit einem Zitat von Prinz Philip Herzog von Edinburgh:
„Es ist unmöglich, Staub wegzublasen, ohne dass jemand zu husten anfängt – und vielleicht ist es uns heute allen gemeinsam gelungen, ein wenig Staub wegzublasen, ein wenig Staub aufzuwirbeln und interessante Schlussfolgerungen zu ziehen, wenn sich der Wirbel gelegt hat.“

Bereits veröffentlichte Presseartikel zum Tourismustag finden Sie unter folgenden Links:









 
 
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