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28 Juni
 
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Der Preis ist heiß

„Revenue Management“… sind flexible Preise in der Ferienhotellerie DIE Lösung der Zukunft? Können Elemente des Revenue-Managements der Kettenhotellerie auch in der Ferienhotellerie erfolgreich angewandt werden?
Der Preis ist heiß
 
 
Immer mehr Ferienhotels stellen sich die Frage, ob das bisher stark in der Stadt- und Kettenhotellerie angewandte Revenue Management auch im eigenen Betrieb eingesetzt werden sollte?
Variable Preise sind aber sicherlich keine Pauschallösung für die zunehmend komplexeren Anforderungen des Marktes und auch der Umgang damit sollte genau überlegt sein.
Variable Preise unterstellen ja dem Markt, dass der Preis ein Hauptentscheidungskriterium für die Buchung darstellt. Und genau darin liegt auch der relevante Unterschied zwischen Stadt- und Urlaubshotel. Und obwohl der Preis wichtig ist, liegt beim Urlaub das Produkt und der damit verbundene Nutzen für bestimmte Zielgruppen im Fokus der Buchungsentscheidung.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass variable Preise insbesondere für gut aufgestellte Hotelbetriebe mit entsprechender Übernachfrage im Jahresverlauf geeignet sind.

Die folgenden 5 Punkte zur Entscheidungsfindung und Einführung „flexibler Preise“ stellen nur einen möglichen Weg zur Implementierung eines Revenue Managements dar:
  1. Selbst-Check (Ist mein Hotel grundsätzlich dafür geeignet?)
  2. Analyse & Simulation (Welche Veränderungen wären mit flexiblen Preisen zu erwarten?
  3. Treffen der Grundsatzentscheidung (Wenn ja, welches System ist für meinen Betrieb geeignet?)
  4. Implementierung (Wie geht man bei der Umsetzung im Betrieb vor?)
  5. Umstellung der Kommunikation (Worauf ist bei der Kommunikation und im Marketing zu achten?)
Nachdem Sie sich Gedanken über Einführung des Revenue Managements gemacht haben, sollten Sie einen kritischen Selbst-Check durchführen. Kohl & Partner hat einige Pioniere im Alpenraum bei der Implementierung von variablen Preisen begleitet und daraus Fragen zur kritischen Selbstprüfung abgeleitet:
  • Haben Sie grundsätzlich Mut zum Preis?
  • Auch Lust sich laufend damit auseinanderzusetzen? 
  • Ist die Grundauslastung hoch? Über 70%?
  • Gibt es längere Perioden mit Übernachfrage?
  • Ist mein Stammgastanteil unter 35%? 
  • Individualgast oder hoher Reisebüroanteil? 
  • Kann Ihr Hotelprogramm mit flexiblen Preisen arbeiten? … oder hat die erforderliche Schnittstelle?
  • Wünsche ich mir höhere Preisdurchsetzung und damit mehr Ertrag?

Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantwortet haben, könnten Sie über die Einführung von Revenue Management nachdenken!

Dies sind nur ein paar Tipps die Sie bei der Einführung eines Revenue Managements beachten müssen. Mehrere Tipps finden Sie in unserem Buch "Der Preis ist heiß"
 
 
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